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Arbeitsgemeinschaft Astronomie

C8 TeleskopBereits in den frühen 80er Jahren bildete sich in Schweinfurt eine AG - nein, keine Aktiengesellschaft sondern eine Arbeitsgemeinschaft - die Arbeitsgemeinschaft Astronomie oder kurz Astro AG. Zunächst beobachtete eine Hand voll Oberstufenschüler mit einem Kaufhausteleskop (Revue 60/900mm, auf AZ-Montierung) den Mond und die helleren Deep Sky Objekte. Mit der wachsenden Arbeitsgemeinschaft wuchs auch die Ausrüstung, schon bald gesellte sich zum Refraktor ein gabelmontiertes acht Zoll Schmidt-Cassegrain-Teleskop des Herstellers Celestron hinzu. Dieses ist bekannt als das erste Volksteleskop, da erstmals ein Teleskop dieser Größe für eine breitere Bevölkerung erschwinglich war.

Josef KeilGeleitet wurde die Arbeitsgemeinschaft Astronomie bis August 2013 von Herrn Josef Keil, Mathematik- und Physiklehrer an den Walther-Rathenau-Schulen. Er unterrichtete neben den genannten Hauptfächern das Wahlfach Astronomie sowie den Plus-Kurs, eine Weiterführung des Physikunterrichts mit hauptsächlich astronomischen Inhalten. Seinem Engagement und seiner Begeisterung ist es zu Verdanken, dass einerseits die Arbeitsgemeinschaft florierte und auch der Bau einer Sternwarte im Zuge des Neubaus des Südtrakts der Schule angestoßen wurde. An dieser Stelle sei auch dem damaligen Elternbeirat der Schule und der Schulleitung gedankt, die sich ebenfalls für die Sternwarte stark gemacht haben.

Udo LudwigDie Nachfolge von Josef Keil trat ab Schuljahr 2013/2014 Udo Ludwig an, seines Zeichens ebenfalls Physik- und Mathematiklehrer an den Walther-Rathenau-Schulen und langjähriger Kollege und Wegbegleiter.

Die Arbeitsgemeinschaft Astronomie war in den neunziger Jahren mit Abstand das am stärksten genutzte Wahlfachangebot, mit bis zu 150 Mitgliedern, der damals etwa 2000 Schüler starken Schule. Schüler aller Jahrgangsstufen von der 5. Klasse bis zur 13. Klasse (G8: 12. Klasse), des Gymnasiums und der Realschule nahmen und nehmen am Wahlfach Astronomie teil. Auch heute findet die Astro AG enormen Zuspruch, auch wenn das sportliche ausgerichtete Wahlfachangebot der Schule momentan noch stärker frequentiert ist.

Damals wie heute startet man seine astronomische Karriere als Stöpsel (Kosename für die Schüler der 5. und 6. Klassen) und wird von den Astro-Tutoren, erfahrene Schüler höherer Jahrgangsstufen in die Grundlagen der Astronomie eingeführt. Die Grundlagen umfassen den Aufbau der Planeten und des Planetensystems, weiteren Himmelskörpern, Himmelsmechanik und Sternbilder. Diese Grundlagen werden in den Folgejahren weiter vertieft und die ehemaligen Stöpsel haben auch die Reife erreicht bei Interesse dem Plus-Kurs beizuwohnen. Die versiertesten Schüler geben ihr erworbenes Wissen als Tutor den jüngeren Einsteigern weiter und so schließt sich der Kreis.

Ein weiterer wichtiger Teil der astronomischen Ausbildung ist natürlich die Arbeit am Teleskop. Schon früh kommen die Schüler z. B. mit Sonnenbeobachtung in Kontakt. Auch zur nächtlichen Beobachtung sind die Schüler immer gern gesehen, ist diese nur außerhalb der erweiterten Unterrichtszeiten möglich.

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